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Schüttguttransport mit Silofahrzeugen — Silofahrzeuge, Funktionsweise, für wen

Transport mit Silofahrzeugen: hermetischer loser Transport von Schüttgütern im Silofahrzeug. Behälteraufbau 55-65 m³, pneumatische Entladung, Vorteile gegenüber Big-Bag, für wen.

Schüttguttransport mit Silofahrzeugen — Silofahrzeug der PHS-Magnum-Flotte, SMIALA-Terminal Chorula

Definition

Transport mit Silofahrzeugen ist der hermetische lose Transport von Schüttgütern in einem Druckbehälter des Silofahrzeugs — ohne Säcke und Big-Bags auf der Strecke. Das Material (meist Polymergranulat oder Pulver) fährt im Behälter verschlossen, und vor Ort wird es pneumatisch direkt ins Silo oder die Anlage des Abnehmers eingeblasen. Vom Moment der Beladung bis zum Einfall ins Silo des Kunden bleibt die gesamte Kette geschlossen, sodass das Material keinen Kontakt zur Umgebung hat.

Aus Sicht des Terminals ist eines sicher: Für einen großen Hersteller, der täglich tonnenweise Rohstoff verbraucht, ist der Transport mit Silofahrzeugen kein Luxus, sondern die Standardform der Lieferung. Säcke und Big-Bags tauchen dort auf, wo der Maßstab kleiner ist oder der Abnehmer kein Silo hat. Wenn ein Silo da ist — gewinnt das Silofahrzeug durch Geschwindigkeit und Reinheit.

Wie der Transport mit Silofahrzeugen funktioniert

Die Kette sieht folgendermaßen aus. Das Material gelangt durch die oberen Dome in den Behälter des Silofahrzeugs — bei uns meist während des Umschlags vom Big-Bag ins Silofahrzeug, wenn das Granulat aus dem Big-Bag von der Verpackung befreit und lose in die Kammern zugeführt wird. Der Behälter wird hermetisch verschlossen. Das Fahrzeug fährt mit einer Ladung in der Größenordnung von 24-26 Tonnen leichten Granulats los.

Vor Ort schließt der Fahrer das Entladerohr an den Anschluss des Silos des Abnehmers an. Ein von der Zugmaschine angetriebener Kompressor drückt Druckluft (in der Größenordnung von 2 bar) durch Belüftungskissen am Boden der Kammern. Die Luft fluidisiert das Material — das Granulat beginnt wie eine Flüssigkeit zu fließen — und der Überdruck drückt es durch die Leitung ins Silo. Nach dem Entleeren der Kammern wird der Behälter durchgeblasen, und der Fahrer trennt die Schläuche. Die gesamte Entladung von 25-30 Tonnen dauert üblicherweise 60-90 Minuten.

Entscheidend ist, dass in keiner Phase ein manueller Umschlag aufseiten des Abnehmers stattfindet. Es müssen keine Säcke aufgeschnitten, keine Paletten gehoben und kein Granulat in einen Einfülltrichter geschüttet werden. Das Material fällt einsatzbereit ins Produktionssilo. Gerade diese Berührungsfreiheit verschafft dem Transport mit Silofahrzeugen seinen logistischen und qualitativen Vorteil.

Man sollte auch die Ökonomie des Volumens verstehen. Polymergranulate sind leicht — die Schüttdichte von PE oder PP liegt üblicherweise bei 0,5-0,6 t/m³. Das bedeutet, dass sich ein Behälter von 60 m³ mit Material füllt, bevor der Zug die zulässige Gesamtmasse von 40 Tonnen erreicht. In der Praxis transportiert ein Silofahrzeug mit Granulat eine Ladung in der Größenordnung von 24-26 Tonnen, weil das Volumen früher endet als die Tragfähigkeit. Deshalb zählt bei der Wahl des Fahrzeugs für Kunststoffe vor allem das Fassungsvermögen und nicht die Masseladekapazität — anders als bei schweren mineralischen Pulvern, wo die Masse die Grenze ist.

Aufbau des Silofahrzeugs

Ein Silofahrzeug ist ein Sattelauflieger mit einem auf dem Rahmen sitzenden Druckbehälter. Die wichtigsten Elemente:

  • Behältermantel — meist aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung der Serie 5xxx, vor allem EN AW-5083. Aluminium ist leicht (jedes gesparte Kilogramm Leergewicht ist ein Kilogramm mehr Ladung) und korrosionsbeständig. Die Schweißnähte werden mit Draht ER5183/ER5356 ausgeführt. Rahmen und Fahrgestell sind teils aus Baustahl S355 oder aus Aluminiumprofilen 6xxx.
  • Kammern — der Behälter ist meist in 2-4 durch Schotten getrennte Kammern unterteilt. Die Aufteilung in Kammern erleichtert die Lastverteilung auf die Achsen und erlaubt es, mehr als ein Material oder eine Charge zu transportieren sowie sequenziell zu entladen.
  • Konen und Belüftungskissen — der Boden jeder Kammer hat ein konisches Gefälle zur Entladeöffnung, mit Belüftungskissen (Membranen), durch die fluidisierende Luft eingeblasen wird.
  • Anschlüsse — bei Silofahrzeugen sind Storz-Schnellkupplungen Standard, daneben Flanschkupplungen PERROT und Hebelkupplungen Camlock. Die Kompatibilität des Fahrzeuganschlusses mit dem Anschluss der Anlage des Abnehmers muss vor der Lieferung bestätigt werden.

Der Marktbereich der Fassungsvermögen liegt bei etwa 30-90 m³, aber beim Transport von PE/PP-Granulaten dominieren Fahrzeuge mit 55-65 m³. Unsere Flotte besteht aus Silofahrzeugen der Klasse ~60 m³. Am Markt anzutreffende Typen sind Spitzer der Serie SF/SK, Feldbinder EUT/KIP sowie Kässbohrer K.SSK/K.SSL — sie unterscheiden sich u. a. darin, ob der Behälter nicht kippbar ist (rein pneumatische Entladung) oder hydraulisch gekippt wird. Konstruktionsdetails vertiefe ich im Artikel über Silofahrzeuge.

Pneumatische Entladung — der Kern der Technologie

Das Herz des Transports mit Silofahrzeugen ist die pneumatische Entladung. Der Kompressor (an der Zugmaschine oder am Fahrzeug montiert) erzeugt einen Überdruck, der zwei Funktionen zugleich erfüllt: Er fluidisiert das Material am Kammerboden und transportiert es durch die Leitung ans Ziel. Ohne Fluidisierung würde das Granulat im Konus liegen bleiben — erst wenn die Luft es belüftet, beginnt es zu fließen und lässt sich fördern.

Hier kommt ein wichtiger technologischer Vorbehalt. Pneumatik bewährt sich hervorragend bei Pulvern und rieselfähigen Materialien, aber bei PE/PP-Granulaten hat sie ihren Preis: Die Reibung der Körner an den Rohrwänden erzeugt elektrostatische Aufladung des Granulats sowie feinen Staub und sogenannte Angel Hair (lange Fäden aus geschmolzenem Polymer). Deshalb begrenzt ein Teil der Abnehmer und Hersteller bewusst die Anzahl der pneumatischen Umschläge auf dem Weg des Rohstoffs. Mehr über den Entladevorgang selbst finden Sie in der Ausarbeitung pneumatische Entladung des Silofahrzeugs.

In unserem Terminal trennen wir zwei Dinge: den eigentlichen Transport mit Silofahrzeugen (wo Pneumatik für die Entladung beim Abnehmer unverzichtbar ist) und den Umschlag in Chorula, den wir ohne Pneumatik durchführen — per Schwerkraft, um die Kornstruktur beim Umschütten Big-Bag → Silofahrzeug nicht zu beeinträchtigen. Diese Unterscheidung hat reale Bedeutung für die Qualität des Granulats, das beim Kunden ankommt.

Die pneumatische Entladung umfasst mehrere Parameter, die der Fahrer am Tor des Abnehmers kontrolliert. Der Arbeitsdruck wird üblicherweise bei etwa 1,8-2 bar eingestellt — zu hoch erzeugt mehr Staub und Angel Hair, zu niedrig verlängert die Entladung und droht mit Verstopfung der Leitung. Die Entladezeit hängt vom Material, der Länge und dem Durchmesser des Schlauchs sowie der Entfernung zum Silo ab; für 25-30 Tonnen Granulat sind das typischerweise 60-90 Minuten. Die Reihenfolge der Kammern ist wichtig für die Stabilität des Zuges — sie werden in einer Reihenfolge entleert, die die Lastverteilung auf den Achsen erhält. Nach dem Entleeren ist ein Durchblasen des Systems nötig, damit in der Leitung kein Material bleibt, das die nächste Ladung verunreinigen würde.

Transport mit Silofahrzeugen vs. Big-Bag — wann was

Die häufigste Frage des Herstellers lautet: Silo oder Big-Bags? Die Antwort hängt davon ab, ob der Abnehmer ein Silo hat und welchen Verbrauchsmaßstab der Prozess hat. Nachfolgend eine Übersicht aus meiner Praxis:

KriteriumTransport mit SilofahrzeugenBig-Bag (FIBC)
Verpackung auf der Streckekeine (lose)Sack 0,5-2 t + Palette
Entladung beim Abnehmerpneumatisch, ins SiloAufschneiden, manuelles Einfüllen/Kran
MaterialverlustminimalReste im Sack, Stauben beim Aufschneiden
Verunreinigungsrisikogering (geschlossenes System)Reißen, Durchfeuchtung, OCS
VerpackungsabfallkeinerSäcke + Folie zur Entsorgung
Optimaler Maßstabgroß, kontinuierlicher Verbrauchmittel, Chargen, Lagerpuffer
Anforderung aufseiten des AbnehmersSilo + DruckluftStapler/Kran, Entladestation

Der Transport mit Silofahrzeugen gewinnt dort, wo Reinheit, Verlustfreiheit und Geschwindigkeit zählen. Ein Hersteller mit Silo und konstantem Verbrauch spart bei Sack, Palette, Folierung und Arbeitskosten der Entladung, und das Granulat gelangt ohne Umgebungskontakt in den Prozess. Der Big-Bag bleibt sinnvoll bei kleineren Chargen, bei Abnehmern ohne Siloinfrastruktur sowie als Lagerpuffer. Oft verbinden wir beide Welten: Das Granulat kommt in Big-Bags aus dem Import aus Asien zu uns, und zum Endkunden fährt es bereits per Silofahrzeug. Dieses Modell beschreibe ich auch im Kontext der Lagerung von Schüttgütern.

Was wir mit Silofahrzeugen transportieren

Beim Transport mit Silofahrzeugen zählt eine Eigenschaft des Materials: Es muss sich gut umschütten lassen und darf kein Gefahrgut sein. Unser Terminal bedient vor allem:

  • Polymergranulate: PE (Polyethylen), PP (Polypropylen) sowie ABS, PS, PA, PVC, PET;
  • gut fließende Pulver und mineralische Materialien;
  • Regranulate und Rezyklate, sofern sie die Anforderung der Rieselfähigkeit erfüllen.

Es gilt jedoch eine Grenze: ADR-Materialien (als Gefahrgüter klassifiziert) transportieren wir auf diesem Weg nicht. Unser Profil sind non-ADR-Rohstoffe — vor allem Kunststoffe für die Verarbeitungsindustrie.

Für jedes Material zählen drei Eigenschaften, die darüber entscheiden, ob es sich für den Transport mit Silofahrzeugen eignet. Die erste ist Rieselfähigkeit und Fließfähigkeit — das Material muss sich fluidisieren lassen und darf nicht in der Kammer verklumpen. Die zweite ist die Neigung zur Aufladung: Polymergranulate sammeln bei jedem pneumatischen Durchfluss elektrostatische Ladung, was zu Stauben und Ankleben der Körner an den Wänden führt — deshalb begrenzen wir die Zahl der pneumatischen Umschläge in der Kette. Die dritte ist die Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit und Verunreinigungen: Hygroskopische Materialien (wie PA oder PET) erfordern trockene Entladeluft und ein dichtes Silo, damit sie vor der Verarbeitung keine Feuchtigkeit aufnehmen. Diese Unterschiede entscheiden darüber, ob man einen bestimmten Rohstoff nicht ohnehin besser in Big-Bags transportiert.

Flotte und Terminal von PHS Magnum

Realer Transport mit Silofahrzeugen ist nicht nur die Frage der Fahrzeuge, sondern des gesamten Verbunds. Unsere Flotte zählt 26 Sattelzugmaschinen DAF XF 480 Euro 6 und 31 Silofahrzeuge der Klasse ~60 m³. Die Basis ist das Terminal in Chorula bei Opole, 4 km von der Autobahn A4 — das ist das logistische Zentrum zwischen den Häfen und dem deutschsprachigen Markt, etwa 180 km von der Grenze zu Deutschland.

Das Terminal hat ein Lager für 2000 Big-Bags und eine Umschlagleistung von 200 Tonnen pro Tag. Dadurch verbinden wir an einem Ort den Transport mit Silofahrzeugen mit Konfektionierung und Lagerung — der Kunde kann den Rohstoff bei uns lassen, und wir geben ihn per Silofahrzeug in Chargen gemäß seinem Produktionsplan aus. Das vollständige Transport- und Umschlagangebot beschreibt der Hub PHS Magnum.

Eine praktische Anmerkung aus dem Terminal: Wenn Sie einen Transport mit Silofahrzeugen planen, bestätigen Sie immer im Voraus drei Dinge — die Kompatibilität des Entladeanschlusses, die Verfügbarkeit und den Druck der Druckluft aufseiten des Abnehmers sowie die freie Kapazität des Zielsilos. Eine Nichtübereinstimmung eines dieser Elemente ist der häufigste Grund für Stillstand am Tor des Abnehmers. Um die Sauberkeit zwischen den Ladungen kümmert sich bei uns die EFTCO-Dokumentation (ECD), die vor Kreuzkontamination beim Materialwechsel schützt.

Für wen der Transport mit Silofahrzeugen

Aus Sicht des Terminals ist der typische Abnehmer des Transports mit Silofahrzeugen ein Kunststoffverarbeitungsbetrieb — eine Spritzgießerei, ein Extrusionsbetrieb, ein Hersteller von Folien, Rohren oder Verpackungen — der den Rohstoff kontinuierlich verbraucht und auf dem Gelände ein Einfüllsilo hat. Für einen solchen Kunden ist die Lieferung per Silofahrzeug die günstigste und sauberste Art, den Rohstoffvorrat aufzufüllen: Ein Zug liefert 24-26 Tonnen Granulat, das nach 60-90 Minuten bereits im Produktionssilo ist.

Die zweite Gruppe sind Kunststoffhändler und -trader, die Granulat aus dem Import beziehen und an kleinere Verarbeiter verteilen. Hier verbindet man oft zwei Modelle: Der Rohstoff kommt lose oder in Big-Bags zu unserem Terminal, wird gelagert und anschließend entweder per Silofahrzeug an große Abnehmer ausgegeben oder zu Säcken und Big-Bags für kleinere konfektioniert. Dieses flexible Modell — ein Punkt, zwei Ausgabekanäle — ist der Kern des Vorteils eines Terminals mit eigenem Umschlag.

Der Transport mit Silofahrzeugen ist nicht immer die richtige Wahl. Wenn der Abnehmer kein Silo hat, den Rohstoff unregelmäßig verbraucht oder viele verschiedene Materialien in kleinen Mengen braucht, ist häufiger der Big-Bag oder der 25-kg-Sack sinnvoller. Deshalb beginnt das erste Gespräch mit dem Kunden bei uns mit drei Fragen: welcher Verbrauchsmaßstab, ob ein Silo vorhanden ist und wie der Produktionsplan aussieht. Die Antworten darauf entscheiden über die Wahl der Verpackung und des Liefermodus mehr als alles andere.

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Quellen

  • Betriebspraxis des Terminals SMIALA / PHS Magnum in Chorula — Aleksy Pasternak, über 30 Jahre Erfahrung im Umschlag und Transport von Schüttgütern. Expertenportal: pasternak.me.
  • Reinheitsdokumentation für Tankfahrzeuge: System EFTCO ECD (European Cleaning Document).
  • Konstruktionsmaterialien für Aluminiumbehälter: Legierungen der Serie 5xxx, insbesondere EN AW-5083 (Aluminium-Werkstoffnorm).

Najczęstsze pytania (FAQ)

Worin besteht der Transport mit Silofahrzeugen?
Es ist der lose Transport eines Schüttguts in einem Druckbehälter des Silofahrzeugs — ohne Säcke oder Big-Bags auf der Strecke. Das Granulat oder Pulver fährt hermetisch verschlossen, und vor Ort wird es pneumatisch direkt ins Silo oder die Anlage des Abnehmers eingeblasen. Die gesamte Kette von der Beladung bis zum Silo des Kunden ist geschlossen, sodass das Material keinen Kontakt zur Umgebung hat.
Welches Fassungsvermögen hat ein Silofahrzeug für Granulat?
Beim Transport von PE/PP-Granulaten dominieren Fahrzeuge mit 55-65 m³. Unsere Flotte besteht aus Silofahrzeugen in der Klasse von etwa 60 m³ — das ist der optimale Kompromiss zwischen der volumetrischen Ladekapazität leichten, gut fließenden Granulats und der zulässigen Gesamtmasse des Zuges von 40 Tonnen. Leichtes Granulat „füllt das Volumen aus“, bevor es die Massengrenze erreicht, deshalb zählt das Fassungsvermögen, nicht nur die Tragfähigkeit.
Wie wird ein Silofahrzeug entladen?
Ein von der Zugmaschine angetriebener Kompressor drückt Luft (in der Größenordnung von 2 bar) durch Belüftungskissen am Boden der Kammern. Die Luft fluidisiert das Material und drückt es durch ein Entladerohr über den Anschluss ins Silo des Abnehmers. Die Entladung von 25-30 Tonnen Granulat dauert üblicherweise 60-90 Minuten, je nach Material, Schlauchlänge und Druck.
Worin übertrifft der Transport mit Silofahrzeugen den Big-Bag?
Im Fehlen der Verpackung auf der Strecke: keine Kosten für Säcke, Paletten, Folierung, manuelles Aufschneiden oder Abfall nach Big-Bags. Das Material ist keinem Reißen des Sacks, keiner Durchfeuchtung oder Verunreinigung ausgesetzt. Die Entladung ist schnell und sauber — direkt ins Produktionssilo, ohne manuellen Umschlag aufseiten des Abnehmers.
Welche Materialien transportiert man mit Silofahrzeugen?
Alles, was sich gut umschütten lässt und kein Gefahrgut ist (non-ADR): Granulate PE, PP, ABS, PS, PA, PVC, PET sowie Pulver und mineralische Materialien. Unser Terminal bedient vor allem Polymergranulate. ADR-Materialien (als gefährlich klassifiziert) transportieren wir auf diesem Weg nicht.
Wie groß ist die Silofahrzeugflotte von PHS Magnum?
Die Flotte besteht aus 26 Sattelzugmaschinen DAF XF 480 Euro 6 und 31 Silofahrzeugen in der Klasse von etwa 60 m³. Die Basis bildet das Terminal in Chorula an der Autobahn A4, mit einem Lager für 2000 Big-Bags und einem Umschlag von 200 Tonnen pro Tag. Das erlaubt es, den Transport mit Silofahrzeugen mit Konfektionierung und Lagerung an einem Ort zu verbinden.
Wird das Silofahrzeug zwischen den Ladungen gereinigt?
Ja. Beim Materialwechsel wird der Behälter gewaschen (trocken oder nass, je nach Ladung), und die Sauberkeit bestätigt ein EFTCO-Dokument (ECD). Das ist entscheidend, um eine Kreuzkontamination zu vermeiden — besonders bei Granulaten unterschiedlicher Farben, Typen oder mit Lebensmittelbestimmung.
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