PE/PP-Granulat Import aus Asien: Container auf Siloauflieger Umladung
Das SMIALA-Terminal in Chorula bei Opole — 4 km von der Autobahn A4 auf dem Korridor Hamburg–Polen–Ukraine — bedient Importeure von Polyethylen- (PE) und Polypropylen- (PP) Granulat aus Asien, Korea und China. Wir nehmen Seecontainer direkt vom Hafen an, verladen Big-Bags per Schwerkraft in Siloauflieger und liefern Fracht an Werke in Polen, Deutschland, Österreich und Tschechien. Durchsatz: bis zu 200 Tonnen pro Tag. Vorlaufzeit ab Bestellung: 24–48 Stunden.
Das Problem des Importeurs: Container wartet, Fabrik wartet auf Material
PE/PP-Granulat gelangt in Seecontainern (20’ oder 40’ HC) gefüllt mit Big-Bags nach Europa. Ein Container aus Südkorea (LG Chem, Lotte Chemical, Hanwha) braucht 28–32 Tage bis Hamburg. Nach der Zollabfertigung (1–3 Tage) fährt der Container per Lkw zum Zielort.
Und hier beginnt das Problem.
Die empfangende Fabrik — ein Hersteller von Rohren, Folien oder Verpackungen — benötigt Granulat in einem Siloauflieger, der direkt unter den Vorratssilo des Werkes fährt. Ein Container auf einem Tieflader kann nicht in einen Siloanschluss entladen werden. Die Big-Bags müssen umgeladen werden — aus dem Container in einen Siloauflieger. Genau das macht ein Umladeterminal.
Das zweite Problem: Der Container kommt nach dem Fahrplan der Reederei, nicht nach dem Produktionsplan der Fabrik. Die Fabrik braucht einen gleichmäßigen Lieferrhythmus — fünf Siloauflieger pro Woche, jeden Montag und Donnerstag. Der Container kann an einem Mittwoch oder Freitag ankommen. Ein Terminal puffert diese Abweichungen.
Die SMIALA-Lösung: Container-zu-Siloauflieger Cross-Docking in 24–48 h
Das Containerannahmeverfahren bei SMIALA:
1. Containerannahme — der Lkw mit dem Container fährt durch das Tor; die Fahrzeugwaage erfasst das Bruttogewicht. Der Betreiber prüft CMR, Lieferschein und Materialspezifikation. Jede Lieferung erhält eine Eingangsnummer und eine Lagerkarte.
2. Big-Bag-Entladung — ein Gabelstapler entlädt Big-Bags entweder in die vorgesehene Lagerzone oder direkt zur Umladestation (wenn ein Siloauflieger bereit ist).
3. Siloauflieger-Beladung — der Auflieger parkt unter der Schwerkraft-Ladestation. Der Betreiber öffnet die obere Füllklappe des Behälters. Ein Brückenträger-Kran oder Gabelstapler mit Ballenklemmen hebt den Big-Bag auf ca. 3,5–4,5 m Höhe über dem Boden. Das Bodenventil des Sacks wird geöffnet — das Granulat fließt per Schwerkraft in den Behälter.
4. Nettowiegung und Dokumentation — der Auflieger wird nach der Beladung gewogen. Das Umladungsprotokoll ist innerhalb einer Stunde fertig.
Ein Standard-Siloauflieger (~60 m³) fasst 22–27 Tonnen PE/PP-Granulat — das sind 22–27 Big-Bags zu je 1 Tonne.
Logistikroute: Korea/China → Hafen → SMIALA → Werk in DACH
Chorula liegt im Zentrum Mitteleuropas, an der A4 — dem Haupttransportkorridor zwischen Berlin und Krakau.
| Route | Seetransit | Entfernung von Chorula |
|---|---|---|
| Südkorea (Busan) → Hamburg | 28–32 Tage | ~720 km (1 Tag) |
| Südkorea → Gdańsk | 30–35 Tage | ~450 km (1 Tag) |
| China (Shanghai) → Hamburg | 28–35 Tage | ~720 km (1 Tag) |
| China → Gdańsk/Stettin | 30–36 Tage | 450–550 km (1 Tag) |
Von Chorula erreicht ein Siloauflieger:
- Opole / Breslau / Kattowitz: 1–2 Std.
- Warschau: 3–4 Std.
- Prag / Brünn: 3–4 Std.
- Wien / Linz: 6–7 Std.
- München / Stuttgart / Frankfurt: 6–9 Std.
Die A4-Lage macht SMIALA zum idealen Umschlagpunkt für DACH-Abnehmer: Container von Hamburg kommt an, wird in 48 Stunden auf Siloauflieger umgeladen, der Auflieger fährt direkt zum Kunden in Deutschland oder Österreich.
Warum die Schwerkraftmethode die Granulatqualität schützt
PE- und PP-Granulat wird gegen eine strenge Spezifikation gehandelt. Der Hersteller stellt ein Qualitätszertifikat (Certificate of Analysis, CoA) aus mit Angaben zu: Schmelzflussindex (MFI), Aschegehalt, Schüttdichte, Partikelgrößenverteilung. Das Werk erwartet, dass das Granulat im Siloauflieger dem CoA exakt entspricht.
Pneumatische Umladung kann diese Parameter auf drei Arten verändern:
Fraktionierung — in einer pneumatischen Rohrleitung sedimentieren schwerere Granulatkörner schneller, während leichtere Partikel (Staub, Feinteile) länger in der Schwebe bleiben. Das Ergebnis im Aufliegerbehälter ist eine ungleichmäßige Mischung: oben im Behälter Feinteile, unten schwere Körner. Wenn das Werk dieses Material in seinen Silo entleert, erhält es inkonsistentes Material — anderer MFI, andere Rheologie, mögliche Verarbeitungsprobleme.
Elektrostatische Aufladung — Reibung zwischen dem Granulat und den Rohrwandungen baut eine statische Ladung auf. Aufgeladene Feinteile haften an den Behälterwandungen und rutschen beim Entleeren nicht heraus. Der Auflieger behält zwischen Ladungen mehrere Kilogramm Material zurück — Kreuzkontamination zwischen Chargen, Reinigungsprobleme, mögliche Kundenreklamationen bei Sortimentswechsel.
Verunreinigungen aus dem Druckluftsystem — jedes pneumatische System enthält Kompressor, Ölabscheider und Filter. Selbst bei funktionierendem Abscheider gelangen Spuren von Öl in den Luftstrom. Für PE-Typen für Lebensmittelkontaktverpackungen oder Trinkwasserrohre kontaminiert dies die gesamte Charge.
Das SMIALA-Terminal verwendet ausschließlich Schwerkraftumladung. Keine pneumatischen Rohrleitungen, keine Kompressoren im Materialstrom. Das Granulat gelangt in exakt demselben Zustand in den Aufliegerbehälter wie im Big-Bag.
Dokumentation: CMR, Wiegeprotokoll, ISO 9001:2015
Jede Umladeoperation bei SMIALA ist vollständig dokumentiert:
- Umladungsprotokoll — Brutto- und Nettogewichte, Big-Bag-Nummern, Herstellerchargennummer, Datum und Uhrzeit, Auflieger- und Fahrerdaten
- CMR — auf Anfrage ausgestellt für Transport nach Deutschland, Österreich, Tschechien und andere EU-Länder
- Lagerkarte — bei gepufferter Lagerung: Eingangszeit, Lagerort, Freigabedatum, FIFO-Reihenfolge
- Warenempfangsschein — mit Herstellerchargennummer für Firmenkunden, die vollständige Rückverfolgbarkeit (Traceability) benötigen
Alle Dokumente werden mindestens fünf Jahre archiviert. Das SMIALA-Terminal arbeitet unter ISO 9001:2015-Zertifizierung — das Qualitätsmanagementsystem umfasst Eingangs-, Umlade-, Lagerungs- und Versandverfahren.
Kunden: wen wir bedienen
Das SMIALA-Terminal hat Erfahrung mit PE/PP-Granulaten führender Hersteller:
- LG Chem (Südkorea) — PE/PP-Granulate für Folien- und technische Anwendungen
- Borealis (Österreich/Finnland) — Borstar PE, Borealis PP Typen
- Synthos (Polen) — Kautschukgranulat und EPS
- Orlen (Polen) — PE-Granulat produziert in Płock
Jeder Lieferant hat unterschiedliche Dokumentationsanforderungen und unterschiedliche Big-Bag-Spezifikationen. Wir kennen diese Unterschiede — wir wissen, wie Ware gemäß den Qualitätsanforderungen jedes Herstellers angenommen und umgeladen wird.
Umladetermin anfragen
Haben Sie einen Container auf dem Weg vom Hafen? Suchen Sie ein Terminal an der A4 mit Verfügbarkeit innerhalb von 48 Stunden?
Anruf: +48 664 135 005
(Mo–Fr 06:00–20:00, Sa 07:00–15:00)
E-Mail: biuro@magnumchorula.pl
Bitte angeben: Anzahl Big-Bags oder Tonnen, Granulattyp (PE/PP, Sorte), Entladehafen, Wunschtermin. Wir antworten innerhalb von 2 Geschäftsstunden.
SMIALA Terminal / PHS Magnum — ul. Kościelna 9, 47-316 Chorula bei Opole, 4 km von der Autobahn A4, Anschlussstelle Gogolin
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