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PE/PP-Granulatimport aus Asien — Terminal Chorula | SMIALA

PE/PP-Granulatimport aus Asien: Container → Big-Bag → Siloauflieger. Terminal an der A4, 200 t/Tag, ISO 9001:2015. Lieferungen nach DE, AT, CZ — Angebot anfordern.

PE/PP-Granulat Container auf Siloauflieger umladen – SMIALA Terminal Chorula Polen

PE/PP-Granulat Import aus Asien: Container auf Siloauflieger Umladung

Das SMIALA-Terminal in Chorula bei Opole — 4 km von der Autobahn A4 auf dem Korridor Hamburg–Polen–Ukraine — bedient Importeure von Polyethylen- (PE) und Polypropylen- (PP) Granulat aus Asien, Korea und China. Wir nehmen Seecontainer direkt vom Hafen an, verladen Big-Bags per Schwerkraft in Siloauflieger und liefern Fracht an Werke in Polen, Deutschland, Österreich und Tschechien. Durchsatz: bis zu 200 Tonnen pro Tag. Vorlaufzeit ab Bestellung: 24–48 Stunden.


Das Problem des Importeurs: Container wartet, Fabrik wartet auf Material

PE/PP-Granulat gelangt in Seecontainern (20’ oder 40’ HC) gefüllt mit Big-Bags nach Europa. Ein Container aus Südkorea (LG Chem, Lotte Chemical, Hanwha) braucht 28–32 Tage bis Hamburg. Nach der Zollabfertigung (1–3 Tage) fährt der Container per Lkw zum Zielort.

Und hier beginnt das Problem.

Die empfangende Fabrik — ein Hersteller von Rohren, Folien oder Verpackungen — benötigt Granulat in einem Siloauflieger, der direkt unter den Vorratssilo des Werkes fährt. Ein Container auf einem Tieflader kann nicht in einen Siloanschluss entladen werden. Die Big-Bags müssen umgeladen werden — aus dem Container in einen Siloauflieger. Genau das macht ein Umladeterminal.

Das zweite Problem: Der Container kommt nach dem Fahrplan der Reederei, nicht nach dem Produktionsplan der Fabrik. Die Fabrik braucht einen gleichmäßigen Lieferrhythmus — fünf Siloauflieger pro Woche, jeden Montag und Donnerstag. Der Container kann an einem Mittwoch oder Freitag ankommen. Ein Terminal puffert diese Abweichungen.


Die SMIALA-Lösung: Container-zu-Siloauflieger Cross-Docking in 24–48 h

Das Containerannahmeverfahren bei SMIALA:

1. Containerannahme — der Lkw mit dem Container fährt durch das Tor; die Fahrzeugwaage erfasst das Bruttogewicht. Der Betreiber prüft CMR, Lieferschein und Materialspezifikation. Jede Lieferung erhält eine Eingangsnummer und eine Lagerkarte.

2. Big-Bag-Entladung — ein Gabelstapler entlädt Big-Bags entweder in die vorgesehene Lagerzone oder direkt zur Umladestation (wenn ein Siloauflieger bereit ist).

3. Siloauflieger-Beladung — der Auflieger parkt unter der Schwerkraft-Ladestation. Der Betreiber öffnet die obere Füllklappe des Behälters. Ein Brückenträger-Kran oder Gabelstapler mit Ballenklemmen hebt den Big-Bag auf ca. 3,5–4,5 m Höhe über dem Boden. Das Bodenventil des Sacks wird geöffnet — das Granulat fließt per Schwerkraft in den Behälter.

4. Nettowiegung und Dokumentation — der Auflieger wird nach der Beladung gewogen. Das Umladungsprotokoll ist innerhalb einer Stunde fertig.

Ein Standard-Siloauflieger (~60 m³) fasst 22–27 Tonnen PE/PP-Granulat — das sind 22–27 Big-Bags zu je 1 Tonne.


Logistikroute: Korea/China → Hafen → SMIALA → Werk in DACH

Chorula liegt im Zentrum Mitteleuropas, an der A4 — dem Haupttransportkorridor zwischen Berlin und Krakau.

RouteSeetransitEntfernung von Chorula
Südkorea (Busan) → Hamburg28–32 Tage~720 km (1 Tag)
Südkorea → Gdańsk30–35 Tage~450 km (1 Tag)
China (Shanghai) → Hamburg28–35 Tage~720 km (1 Tag)
China → Gdańsk/Stettin30–36 Tage450–550 km (1 Tag)

Von Chorula erreicht ein Siloauflieger:

  • Opole / Breslau / Kattowitz: 1–2 Std.
  • Warschau: 3–4 Std.
  • Prag / Brünn: 3–4 Std.
  • Wien / Linz: 6–7 Std.
  • München / Stuttgart / Frankfurt: 6–9 Std.

Die A4-Lage macht SMIALA zum idealen Umschlagpunkt für DACH-Abnehmer: Container von Hamburg kommt an, wird in 48 Stunden auf Siloauflieger umgeladen, der Auflieger fährt direkt zum Kunden in Deutschland oder Österreich.


Warum die Schwerkraftmethode die Granulatqualität schützt

PE- und PP-Granulat wird gegen eine strenge Spezifikation gehandelt. Der Hersteller stellt ein Qualitätszertifikat (Certificate of Analysis, CoA) aus mit Angaben zu: Schmelzflussindex (MFI), Aschegehalt, Schüttdichte, Partikelgrößenverteilung. Das Werk erwartet, dass das Granulat im Siloauflieger dem CoA exakt entspricht.

Pneumatische Umladung kann diese Parameter auf drei Arten verändern:

Fraktionierung — in einer pneumatischen Rohrleitung sedimentieren schwerere Granulatkörner schneller, während leichtere Partikel (Staub, Feinteile) länger in der Schwebe bleiben. Das Ergebnis im Aufliegerbehälter ist eine ungleichmäßige Mischung: oben im Behälter Feinteile, unten schwere Körner. Wenn das Werk dieses Material in seinen Silo entleert, erhält es inkonsistentes Material — anderer MFI, andere Rheologie, mögliche Verarbeitungsprobleme.

Elektrostatische Aufladung — Reibung zwischen dem Granulat und den Rohrwandungen baut eine statische Ladung auf. Aufgeladene Feinteile haften an den Behälterwandungen und rutschen beim Entleeren nicht heraus. Der Auflieger behält zwischen Ladungen mehrere Kilogramm Material zurück — Kreuzkontamination zwischen Chargen, Reinigungsprobleme, mögliche Kundenreklamationen bei Sortimentswechsel.

Verunreinigungen aus dem Druckluftsystem — jedes pneumatische System enthält Kompressor, Ölabscheider und Filter. Selbst bei funktionierendem Abscheider gelangen Spuren von Öl in den Luftstrom. Für PE-Typen für Lebensmittelkontaktverpackungen oder Trinkwasserrohre kontaminiert dies die gesamte Charge.

Das SMIALA-Terminal verwendet ausschließlich Schwerkraftumladung. Keine pneumatischen Rohrleitungen, keine Kompressoren im Materialstrom. Das Granulat gelangt in exakt demselben Zustand in den Aufliegerbehälter wie im Big-Bag.


Dokumentation: CMR, Wiegeprotokoll, ISO 9001:2015

Jede Umladeoperation bei SMIALA ist vollständig dokumentiert:

  • Umladungsprotokoll — Brutto- und Nettogewichte, Big-Bag-Nummern, Herstellerchargennummer, Datum und Uhrzeit, Auflieger- und Fahrerdaten
  • CMR — auf Anfrage ausgestellt für Transport nach Deutschland, Österreich, Tschechien und andere EU-Länder
  • Lagerkarte — bei gepufferter Lagerung: Eingangszeit, Lagerort, Freigabedatum, FIFO-Reihenfolge
  • Warenempfangsschein — mit Herstellerchargennummer für Firmenkunden, die vollständige Rückverfolgbarkeit (Traceability) benötigen

Alle Dokumente werden mindestens fünf Jahre archiviert. Das SMIALA-Terminal arbeitet unter ISO 9001:2015-Zertifizierung — das Qualitätsmanagementsystem umfasst Eingangs-, Umlade-, Lagerungs- und Versandverfahren.


Kunden: wen wir bedienen

Das SMIALA-Terminal hat Erfahrung mit PE/PP-Granulaten führender Hersteller:

  • LG Chem (Südkorea) — PE/PP-Granulate für Folien- und technische Anwendungen
  • Borealis (Österreich/Finnland) — Borstar PE, Borealis PP Typen
  • Synthos (Polen) — Kautschukgranulat und EPS
  • Orlen (Polen) — PE-Granulat produziert in Płock

Jeder Lieferant hat unterschiedliche Dokumentationsanforderungen und unterschiedliche Big-Bag-Spezifikationen. Wir kennen diese Unterschiede — wir wissen, wie Ware gemäß den Qualitätsanforderungen jedes Herstellers angenommen und umgeladen wird.


Umladetermin anfragen

Haben Sie einen Container auf dem Weg vom Hafen? Suchen Sie ein Terminal an der A4 mit Verfügbarkeit innerhalb von 48 Stunden?

Anruf: +48 664 135 005
(Mo–Fr 06:00–20:00, Sa 07:00–15:00)

E-Mail: biuro@magnumchorula.pl
Bitte angeben: Anzahl Big-Bags oder Tonnen, Granulattyp (PE/PP, Sorte), Entladehafen, Wunschtermin. Wir antworten innerhalb von 2 Geschäftsstunden.

Umladetermin anfragen


SMIALA Terminal / PHS Magnum — ul. Kościelna 9, 47-316 Chorula bei Opole, 4 km von der Autobahn A4, Anschlussstelle Gogolin

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Häufig gestellte Fragen

Vom Auftragseingang bis zur Bereitstellung des Umladestandes — 24–48 Geschäftsstunden. Ein Container aus Hamburg oder Gdańsk erreicht Chorula in einem Tag auf dem Landweg. Wir können die Annahme mit Ihren Spediteuren basierend auf der ETA des Containers koordinieren.

Ja. Wir bedienen Importeure in wöchentlichen und monatlichen Zyklen. Für Stammkunden bieten wir Vorausplanung an: ein festes wöchentliches Zeitfenster, dedizierten Lagerplatz und priorisierten Zugang zum Umladeplatz.

Schwerkraftumladung fraktioniert das Granulat nicht (keine Partikeltrennung nach Größe in einer Rohrleitung), lädt das Material nicht elektrostatisch auf (keine Rohrwandreibung) und bringt keine Verunreinigungen ein (kein Kompressoröl, keine Feuchtigkeit). Für PE/PP-Typen für Folien, Rohre oder technische Anwendungen ist die Aufrechterhaltung der Chargenhomogenität eine Kundenanforderung.

Standard: Umladungsprotokoll mit Brutto- und Nettogewichten, Big-Bag-Nummern, Datum, Uhrzeit und Fahrzeugdaten. Auf Anfrage: CMR für internationalen Transport, Warenempfangsschein mit Chargennummer und ISO 9001:2015-Prozesszeugnis.

Ja — das ist eine unserer Kernleistungen. Das SMIALA-Terminal hat Kapazität für 2.000 Big-Bags. Wenn der Fabrikplan nicht mit eingehenden Containern übereinstimmt, puffern wir den Bestand: Big-Bags werden in gekennzeichneten Chargenzonen gelagert und nach FIFO gemäß dem Lieferplan der Fabrik freigegeben.

Ja. Wir bearbeiten PE/PP-Ladungen unabhängig vom Hersteller. Wir haben Erfahrung mit LG Chem, Borealis, Synthos und Orlen Granulaten sowie mit Aufträgen von Logistikdienstleistern wie HTNS — verschiedene Spezifikationen, verschiedene Big-Bag-Formate, verschiedene Dokumentationsanforderungen. Vor dem ersten Auftrag empfehlen wir, uns die Materialspezifikation zu übermitteln, damit wir das entsprechende Annahmeverfahren vorbereiten können.

Kontakt & Öffnungszeiten

ul. Kościelna 9, 47-316 Chorula

Mo–Fr 06:00–20:00

Sa 07:00–15:00

+48 664 135 005 Kontaktformular
DEKRA ISO 9001:2015 Qualitätsmanagement Zertifikat — PHS Magnum

ISO 9001:2015

4 km von der Autobahn A4

180 km von der deutschen Grenze

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